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Extrem wichtiger Dreier gegen Neukirchen a. W. 9.Runde: Sonntag, 16.10.2011
Endlich
ein Spieltag ohne Ausfälle. Kvaszi und Tamas waren nach deren USA-Trip, Andi nach seiner Sperre
und Brandi nach überstandener Krankheit wieder
zurück - unser Trainer konnte also aus dem Vollen schöpfen Unser
Team startete druckvoll in die Partie. In der dritten Minute marschierte Hakki auf das gegnerische Tor zu und hatte eine gute
Schussmöglichkeit. Schlussendlich wartete er aber zu lange – Neukirchen
konnte ins Torout blocken! Danach
hatten die Gastgeber einen Freistoß. Freund und Feind rauschten jedoch am Ball
vorbei und so landete dieser in den Armen von unserem Siegi. Brandi bediente in der 8. Minute Kvaszi
sensationell mit einem Heber in den Strafraum. Der Ungar nahm sich den Ball
an und zog ab – Goalie Hochholzer parierte in Weltklassemanier. Einige
Zeit später missglückte ein Rückpass von Pauzi zu Tamas - der gegnerische Mittermaier
Matthias erwischte das Leder und wurde danach unsanft zu Fall gebracht. Den
fälligen Freistoß übernahm Moser Christian, Siegi
klärte mit einer Fußabwehr. Die
Schlussmänner beider Teams waren in dieser Phase gefragt. In
Minute 22. konnte Hakki nur mit einem Foul gestoppt
werden. Tamas führte den Standard aus – Hochholzer
wehrte das Leder zur Seite ab. Dort stand Fritz und feuerte noch einmal auf
das Gehäuse, wieder konnte der Keeper seinen Kasten sauber halten. Nach
circa einer halben Stunde spielten wir einen Eckball kurz ab, Brandi flankte anschließend zur Mitte. Die Kugel war eine
gefühlte Ewigkeit unterwegs, dennoch kam Fritz zum Kopfball und verfehlte das
Ziel nur um wenige Zentimeter. Nun
griffen die Heimischen mit sehenswertem Kombinationsspiel an. Der darauf
folgende Abschluss strich über die Querlatte. Fünf
Minuten vor der Pause kam Neukirchen über deren rechte Angriffsseite. Gschaider Max flankte rein zu Suba
Janos, dieser schloss volley ab, verzog dann aber
doch klar. Mit
einem 0:0 endete der erste Durchgang. Die
zweite Hälfte begann etwas gemütlicher als die Erste. 15
Minuten lang war das Spiel zwar nicht langweilig, gute Torchancen gab es
dennoch fast keine. Die
rund 100 Zuseher mussten sich bis zur 61. Minute gedulden. Mittermaier Matthias feuerte auf unseren Kasten,
glücklicherweise warf sich Tamas in den Schuss,
denn dieser hätte wohl gepasst. Im
Gegenzug fuhren wir den Konter. Kvaszi
bediente Hakki, welcher auf und davon zog. Unsere
Nr. 7 setzte sich durch und spielte den Querpass vor das Gehäuse. Zellinger Manfred versuchte vor dem einschussbereiten
Schiemer Andi zu klären, rutschte in den Schuss und erzielte so das Eigentor. Neukirchen
wirkte geschockt, agierte plötzlich ideenlos. Der Vorwärtsdrang der
Heimischen ebbte ab diesem Zeitpunkt immer mehr ab. In der
78. Minute wurde unsere Mannschaft sogar zum Toreschießen
eingeladen. Einem
äußerst durchwachsenen Rückpass ging Hakki hinterher und war schneller als der heimische
Scheuringer Harald. Der Goalie kam raus, doch all die Bemühungen der
Gastgeber brachten nichts – Hakki machte das 2:0
klar. Nur 4
Minuten später hatte Hakki das dritte Tor auf dem
Fuß. Per hohem Zuspiel wurde Kvaszi
bedient, anschließend legte er zurück für den mitgelaufenen Hakki. Völlig alleingelassen stand er nun vor dem Keeper
und hätte sich die Ecke eigentlich aussuchen können. Leider wartete er zu
lange, Golaie Hochholzer kam ihm entgegen und
parierte den Schuss. Die
Schlussphase bot dann noch Aktion. Tamas ging gegen einen Neukirchner
zu ungestüm zu Werke und verursachte somit einen klaren Strafstoß. Moser
Christian übernahm die Aufgabe – Siegi erahnte zwar
die richtige Ecke, konnte den sehr gut geschossenen Elfer aber nicht halten. Eine
Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit verbuchten wir noch einmal einen
Angriff. Kvaszi und Hakki
waren die Hauptakteure. Kvaszis Schuss landete
neben dem Kasten. Anschließend
war Kvaszi wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Er
ließ sich von den kleinen Gemeinheiten seines Gegenspielers, welche der
Schiri leider nicht registrierte, provozieren und revanchierte sich mit einem
Tritt. Den Gegenspieler traf er zwar glücklicherweise nicht, Schiri Schuhmayer Markus bemerkte aber das Vorhaben unserer
Nummer 10 und zeigte ihm klarerweise wegen (versuchter) Tätlichkeit die Rote
Karte. Bitterer
Schlusspunkt dieser Partie. FAZIT: An diesem Tag gingen wir als glücklichere Mannschaft
vom Platz. Dieses Spiel hätte auch gut und gerne 4:4 enden können – ein
Unentschieden wäre also das wohl gerechtere Ergebnis gewesen. Bitter
ist, dass wir in den nächsten wichtigen Spielen auf den, wegen der Roten
Karte gesperrten Kvaszi, verzichten müssen. |